Berlin, 18.11.2021: Laudator und Kuratoriumsmitglied, Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, hat Dunja Hayali im Namen der Jury gewürdigt

Laudatio auf Stiftungspreisträgerin Dunja Hayali:

Was „Heimat“ im Sinne der Integration bedeuten kann

Was „Heimat“ im Sinne der Integration bedeuten kann

Berlin, 18.11.2021: Die Helga und Edzard Reuter-Stiftung hat die ZDF-Journalistin Dunja Hayali mit dem Stiftungspreis 2021 geehrt. Neben ihr wurden auch der Lehrer Dieter Bachmann und die Georg-Büchner-Schule (Stadtallendorf) mit Stiftungspreisen bedacht. Laudator und Kuratoriumsmitglied der Reuter-Stiftung, Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, Psychologe, Migrationsforscher sowie Leiter der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen, hat Dunja Hayali im Namen der Jury gewürdigt.

Die Laudatio von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan im Wortlaut:

Liebe Dunja Hayali,

es ist mir eine außerordentlich große Ehre, dich ehren zu dürfen; Und es ist mir eine Freude, die Laudatio auf dich als eine unserer diesjährigen Preisträger zu halten. Ich weiß, du bist mit Preisen und Ehrungen überhäuft und fragst dich womöglich:

Wozu dieser Preis?

Nun, die gemeinnützige Helga und Edzard Reuter-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Bemühungen zu fördern, die auf wissenschaftlichem Gebiet oder in der praktischen Arbeit, die dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer und kultureller Herkunft in der Bundesrepublik Deutschland dienen und ihre gesamtgesellschaftliche Integration, ihre gleichberechtigte Teilhabe voranbringen.

Warum meinen wir, dass diesem Ziel mit deiner Arbeit, liebe Dunja, mehr als Genüge getan worden ist? Nun, zunächst: Wer ist Dunja Hayali? Lebt sie in einer Traumwelt, wie ihr Name in einer lockeren türkischen Übersetzung zunächst insinuiert? Dunja ist die Welt; und Hayal, der Traum, die Vorstellung, aber auch die Sehnsucht bzw. der sehnsüchtige Wunsch. Ein bisschen ist der Name schon Programm; die meisten von uns kennen Dunja Hayali nämlich aus der zweiten Wirklichkeit, aus der medialen Welt. Aber diese zweite Wirklichkeit ist nicht zu unterschätzen.

Der berühmte Soziologe Niklas Luhmann hatte einst etwas provokativ behauptet: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (Luhmann, 1996).

Natürlich ist das etwas übertrieben. Schließlich sprechen wir auch miteinander, fragen andere um Rat, hören uns deren Erlebnisse und Erfahrungen an und ziehen daraus Schlüsse für unser eigenes Leben. Aber so ganz falsch ist diese Behauptung wiederum auch nicht: Unser heutiges Wissen und unsere Orientierung sind sehr stark von den Medien gefärbt.

Angesichts dieser Omnipräsenz der zweiten Wirklichkeit: Muss man da Dunja Hayali explizit vorstellen? Kaum zu denken, dass von den 82 Millionen in Deutschland es immer noch einige gibt, die sie nicht kennen.

Dunja Hayali ist – als Kind irakischer Eltern – im beschaulichen Datteln in NRW geboren. Ihre Heimat ist also Datteln, und nicht irgendwo da im Orient, wohin sie manchmal gehässiger rechter Mob zurückschicken will. Ihre Heimat ist aber auch Köln, wo sie studiert hat; ihre Heimat ist aber auch Berlin, wo sie derzeit lebt. Und abgesehen von ihrer Unpünktlichkeit versteht sie sich durch und durch deutsch.

Und eine innige Beziehung zum Hund hat sie auch; deutscher geht es also nicht. Fairerweise muss man sagen: Heute war sie pünktlich da; also auch am ordentlichen Deutschwerden hat sie Fortschritte gemacht. Doch als genau diese Deutsche kann Dunja Hayali die Lebenswirklichkeit vieler Zugewanderter sehr gut nachvollziehen; gehört doch ihre Familie, als eine christliche, einer religiösen Minderheit im Irak an, die es angesichts von Verfolgung und Vertreibung nicht besonders leicht hatte und noch hat.

Dein Interesse für Sport beginnt schon sehr früh; zunächst mit Tennis, dann Judo, später Volleyball und dann Fußball. In der Tat gilt Sport in der Forschung als eine der wichtigsten Integrationsmotoren, und hierbei nochmal der Fußball im Besonderen (nicht nur weil ich selbst gerne Fußball spiele und gespielt habe; auch mein Kollege Aladin ist ein leidenschaftlicher Fußballer, zumindest Fan des BVB). Denn Sport ist weitestgehend unabhängig vom elterlichen Finanz- und Bildungskapital, löst ein Stück weit das meritokratische Ideal ein, dass nur Leistung zählt, ist oft sprachenunabhängig und nur als Team erfolgversprechend. Sport hat unabhängig von der biografischen Bedeutung eine enorme soziale Bedeutung, insbesondere für Zugewanderte.

Du schreibst: „Sport verbindet. Sport macht Unterschiede unsichtbar, jedenfalls für die Dauer des Spiels. Bei mir auch darüber hinaus.“ (S.49).

Nun, Dunja Hayali bringt uns nicht nur den Sport näher. Sie bringt uns durch Sendungen wie das „ZDF-Morgenmagazin“, das sie seit 2010 moderiert, oder durch das Talk-Magazin „dunja hayali“ auch Ausschnitte aus einer Welt näher, die wir möglicherweise eigentätig kaum erreichen würden. Natürlich nicht zu vergessen, der große Tanker: „Das aktuelle Sportstudio“.

Außerdem schrieb sie die Bücher „Is’ was, Dog?“ und „Haymatland – Wie wollen wir zusammenleben?“ Im Sommer 2021 präsentierte sie für das ZDF den Polit-Talk „Für & Wider – Die ZDF-Wahlduelle“ gemeinsam mit Andreas Wunn, Shakuntala Banerjee und Daniel Pontzen. Für ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Warum ist gerade dieses Engagement wichtig? Kaum ein anderes Thema, vielleicht noch der Klimawandel, steht in letzter Zeit so im Fokus der Öffentlichkeit; und das zu Recht.

Denn die Auswirkungen von Diskriminierung sind für die Betroffenen verheerend:

Diskriminierungserfahrungen …
1. … beeinträchtigen das Selbstwertgefühl des Einzelnen;
2. … senken die Integrationsbereitschaft (warum soll man Normen einer Gruppe teilen, die einen nicht in ihrer Mitte haben will?);
3. … können Reethnisierungsprozesse auslösen und damit die Identifikation mit dem Aufnahmeland schmälern (Menschen suchen nach einem anderem starken “Wir“);
4. … verhindern die Integration in den Arbeitsmarkt und erschweren dadurch die soziale Teilhabe;
5. … führen im Bildungsbereich zu geringeren kognitiven Leistungen;
6. … haben beträchtliche negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit des Einzelnen. Menschen meiden Orte, an denen sie ausgegrenzt werden.

In ihrem Buch „Haymatland“ bringt Dunja Hayali zentrale Erkenntnisse der Integrationsforschung bündig, verständlich und in einer glasklaren Sprache zu Wort:

Das zentrale Thema ist: Wie wollen wir zusammenleben? Und was ist Heimat?

Ja, was ist „Haymat“? Ich zitiere: „Eins aber ist Heimat auf keinen Fall: per se durch die Geburt und über die Herkunft festgelegt. Denn Heimat ist eben mehr als nur ein (Geburts)-ort. Heimat gibt Sicherheit, Stabilität und Stärke. Sie bedeutet Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, Gemeinschaft, Solidarität, Nachbarschaft und Freundschaft“ (S. 21).

Und wo diese Heimat genau ist, kann weder ein Minister noch ein selbsternannter Abendlandverteidiger bestimmen. Heimat ist für Hayali nicht nur der Ort, wo man „toleriert oder akzeptiert, sondern wirklich erwünscht und gewollt ist“ (S. 30). An der Arbeit, genau diesen Ort zu verwirklichen, hast du einen großen Anteil, liebe Dunja; wofür wir dir außerordentlich danken.

Unermüdlich hast du dabei gegen ewig Unverbesserliche und mit schäumendem Mund dir an den Kragen gehenden Mob zu kämpfen, der dich nicht nur zurückschicken will, dahin, wo du herkommst (Nein, nicht nach Datteln, aber dorthin, wo die Datteln wachsen), dich als „Dschihadistin“ beschimpfen (obwohl du Christin bist) oder dich lieber mit einem Fadenkreuz auf der Stirn statt mit dem Bundesverdienstkreuz auf der Straße laufen sehen wollen (Vgl. S. 36).

Natürlich kann man über bestimmte Dinge anderer Meinung sein, aber es gibt, wie Du richtig feststellst, kein „Grundrecht auf Unfreundlichkeit“. Die Frage, die Du stellst, liebe Dunja, woher dieser Hass kommt, ist auch in der psychologischen Forschung nicht ausreichend belegt. Allenfalls gibt es die Vermutung, dass in der frühkindlichen Phase zu wenig Bindung, Liebe, Geborgenheit (also eigentlich so etwas wie Heimat) genossen wurde und dieses Leck im Laufe des Lebens auch von keinem anderen Menschen und keiner Institution geschlossen worden ist.

Sehr schön stellst Du den Zusammenhang zwischen Wortgewalt und Tatgewalt her, wie es einst Klaus Bade mal genannt hat. Denn wir wissen spätestens seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts: Sprache ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern schafft Wirklichkeiten (Metaphorik der Flut, Strom, Schwemme). Wie adressieren wir, wie adressiert Politik bestimmte gesellschaftliche Ereignisse? Erzeugt Sie Angst oder Verständnis?

Mit dieser Sprachsensibilität dekonstruiert Dunja Hayali die herrschenden Bilder des Fremden und lenkt das Licht genau auf diesen Prozess des „Othering“, und entzaubert dadurch kulturrassistische Deutungsmuster, die schnelle Erklärungen parat haben: „Die sind halt so; das ist bei denen in der Kultur.“ (Und meistens kommen dann hier Araber/Türken/Muslime etc. zur Sprache). In der Psychotherapie ist der Spruch schon zum „Running Gag“ geworden: Der Türke hat Kultur, der Deutsche hat Psyche. Auf ein Thema will ich aber noch einmal genauer eingehen:

Und zwar auf die „Heimat“: Gibt es heute noch Heimat? Und wenn ja, wo? Ist Heimat doch so etwas wie eine unaufkündbare Bindung an die Mutter (Erde), die Erinnerung an eine glückliche Kindheit, nach Jean Paul bekanntlich das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann? Und doch gibt es auch heute noch Heimatvertriebene, gibt es Geflüchtete.

„Mater semper certa est", lautet ein berühmtes Credo im römischen Recht. Gilt das auch für Mutter Erde? Für die Heimat? Für Zugewanderte, die mehr oder weniger freiwillig und für Geflüchtete, die noch weniger freiwillig die Heimat verlassen mussten? „Dann gehe doch dahin, wo du herkommst“ – eine Aufforderung, mit der Zuwanderer – und davon kannst du auch ein Lied singen, liebe Dunja, häufig konfrontiert werden, vor allem, wenn sie Unrechtsverhältnisse in Deutschland anprangern. In einer sehr freundlichen Lesart dieser zutiefst verletzenden Ausgrenzungsrhetorik wird auch dabei unterstellt, dass es so etwas wie einen Ort, eine Heimat gibt, zu der Menschen naturwüchsig, unzweifelhaft hingehören, der ihr unverrückbar angestammter Ort ist, und zwar der Ort ihrer Geburt und primären Sozialisation, der genuin also mit der Person assoziiert ist.

Heimat ist also markiert mit dem individuellen Akt der Geburt, der einer bewussten Wahl des Einzelnen entzogen und diesem stets vordergründig und vorauseilend ist.

Zur Ironie der Geschichte gehört es aber, dass historisch dieser Vorwurf, sich nicht „integrieren zu können“, unnötig den Heimatbezug zu kultivieren, die Heimat in dem neuen Land zu konservieren und zu stilisieren, auch vielfach Deutschen in den USA – während der massenhaften Auswanderung im 19. Jahrhundert – gemacht wurde.

Was markiert Heimat also wirklich?

Zwar ist jeder Mensch irgendwo geboren und aufgewachsen – aber dieser Ort und die Menschen, die diese Entwicklung des Selbst prägen, können, wechseln. In einer globalen Welt können dies auch viele verschiedene Orte, viele verschiedene Menschen sein. Heimat, wie sie zuletzt Bundespräsident Steinmeier sehr schön hervorgehoben hat, gibt es eben auch im Plural, so wie es auch manchmal biologische und psychologische Mütter gibt. Umgekehrt empfinden nicht alle Menschen den Ort, an dem sie geboren, oder das Land, in dem sie aufgewachsen sind, zwangsläufig als ihre Heimat.

„Ubi bene, ibi patria“: Wo es mir gut geht, da ist meine Heimat, ist eine angesichts einer immer mobiler, aber auch immer fragiler werdenden Welt eine sinnvolle Überlebensstrategie. Beheimatet fühlt man sich innerhalb jener Gruppen, in denen die eigenen Überzeugungen und Praktiken nicht rechtfertigungsbedürftig sind. Es sind also solche Gemeinschaften, wo wir stets von einem implizit tragenden Grund an Einstellungen, Haltungen, Wertungen ausgehen.

„Gehst Du zu den Gründen, gehst Du zu Grunde“, hatte mal einst Nietzsche formuliert: Dunja Hayali belässt es nicht mit den oberflächlich sozial erwünschten Antworten in ihren Reportagen und Interviews, sondern geht tatsächlich zu den Gründen, ohne dabei selbst, noch dass der Interviewpartner, irgendwie zugrunde geht.

Hier einige Zitate, die das sehr schön veranschaulichen: „Bevor man in den Dialog geht, muss man sich auf gewisse Spielregeln verständigen und eine dieser Spielregeln heißt “Was bedeuten die Worte, die du benutzt?”. Und „Aus Gedanken werden Worte und aus Worten werden Taten. Und deswegen muss man aufpassen, was im eigenen Kopf passiert, denn irgendwann findet das dann doch den Weg nach draußen“.

Der große Philosoph Gadamer, nicht zu verwechseln mit dem Käse Edamer, hatte mal gesagt: In den Dialog eintreten, heißt einzugestehen, dass auch der Andere Recht haben kann. Das ist auch die Maxime, die Dunja Hayali in ihren Gesprächen verfolgt. Im Gegensatz zu einer Vielzahl oberflächlicher TV-Talks strengt sich Dunja Hayali nicht besonders stark an, Kommunikation und Information voneinander zu entkoppeln.

Über ihre Arbeit sagt sie: „Ich will lieber den Finger in die sogenannte Wunde legen, als die Lösung anzubieten. Das ist nämlich die kompliziertere Aufgabe.“ Und „Für mich ist mein Beruf auch Berufung. Ich liebe das, was ich tue wirklich. Ich brenne dafür total“. Dialogisch nimmt sie sich also der Ängste an und verflüchtigt diese kommunikativ. Warum ist das wichtig, diffuse Ängste zur Diffusion zu bringen? Angst macht uns Menschen klein; Angst verengt unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen. Angst führt zu Selbstfokussierung und blockiert die Empathie mit Anderen. Angst führt zu zwei Reaktionen: Fight or Flight. Aber wir können als Menschen doch weitaus mehr als zu kämpfen; und zwar unsere Lebenswelt gestalten. Deshalb ist es so wichtig, angstfrei die uns bewegenden Themen anzusprechen, sie dialogfähig zu machen.

Wenn die Auswahl von Preisträgern legitimiert werden soll, ist der Verweis auf frühere Auszeichnungen gut etabliert. Die Wissenssoziologie, und hier Robert Merton, hat dies als „Matthäus“-Effekt (nicht Loddar, sondern der aus der Bibel) in die Wissenschaft eingeführt. Umschreiben lässt sich das mit dem lapidaren Satz: „Wer hat, dem wird gegeben“.

Und da hat Dunja Hayali schon einige Trophäen im Schrank. Ich nenne hier aber nur zwei: 2016 wurde sie mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet, 2018 bekam sie das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement gegen Rassismus und ihre journalistische Arbeit.

Braucht nach all dem Gesagten ein Preisträger eigentlich eine Rechtfertigung für seine Ehrung? Nietzsche hatte mal im Zarathustra gesagt: „Du fragst warum? Ich gehöre nicht zu Denen, welche man nach ihrem Warum fragen darf. (…). Müsste ich nicht ein Fass sein von Gedächtnis, wenn ich auch meine Gründe bei mir haben wollte?“.

Nun, trotz der intuitiven Evidenz des Nietzsche-Zitates habe ich ihnen einige Gründe genannt, warum wir als Jury meinten, liebe Dunja Hayali, dass Du für die Jury genau die richtige Person für diese Auszeichnung bist:

Dein Engagement zeigt, wie man mit diesen Themen auch relaxed umgehen kann: „Leute, lasst euch nicht entmutigen; bewegt euch; und dann könnt ihr auch was bewegen“, ist dein Motto.

Meine Bemerkungen will ich mit einer schönen Parabel schließen, die mein akademischer Lehrer, der Philosoph Ernst Tugendhat, bereits 1992 formuliert hat:

Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt. „Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann", fragte einer der Schüler. „Nein", sagte der Rabbi. „Ist es, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann", fragte ein anderer. „Nein", sagte der Rabbi. „Aber wann ist es denn", fragten die Schüler. „Es ist dann, wenn du in das Gesicht irgendeines Menschen blicken kannst und deine Schwester oder deinen Bruder siehst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns."
(Tugendhat 1992, S. 64 f.)

Danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit.