Hoffnungshaus Ulm Gögglingen-Donaustetten - ein Ort gelebter Integration

Projektträger

Hoffnungsträger Hoffnungshaus®, Hoffnungsträger Stiftung

Standort

Ulm Gögglingen-Donaustetten, Baden-Württemberg

Förderzeitraum

2026 bis 2031

Themenschwerpunkt

Integrative und soziale Begleitung

Zielgruppe

Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersklassen, überwiegend Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen

Hoffnungshaus Ulm Gögglingen-Donaustetten:

Ein Ort gelebter Integration

Die Helga und Edzard Reuter-Stiftung unterstützt den neuen Hoffnungshaus-Standort im Ulmer Stadtteil Gögglingen-Donaustetten in seiner integrativen und sozialen Arbeit. Der bauliche Standort entsteht im Laufe des Jahres 2026; der Erstbezug ist für das dritte Quartal vorgesehen.

Mit Beginn der Belegung setzt die geförderte Begleit- und Gemeinschaftsarbeit ein, die Wohnen, soziale Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe systematisch miteinander verbindet. In drei sogenannten Hoffnungshäusern sowie einem ergänzenden Laubenganggebäude mit Staffelgeschoss entstehen 38 Mietwohnungen. Geplant ist ein gemeinschaftliches Wohnumfeld für rund 110 Bewohnerinnen und Bewohner – Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende und Auszubildende. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Aufnahme von Geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen.

Das Hoffnungshaus versteht sich dabei ausdrücklich nicht nur als Wohnraum, sondern als sozialer Raum: als Ort der Begegnung, des Dialogs und der praktischen Integration im Alltag.

Fördergegenstand

Die Helga und Edzard Reuter-Stiftung fördert den Standort Ulm Gögglingen-Donaustetten über einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren (2026–2030). Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Personalkosten für die integrative und soziale Arbeit am Standort. Ein qualifiziertes Team begleitet die Hausgemeinschaft, koordiniert Unterstützungsangebote und stärkt tragfähige Nachbarschaftsstrukturen.

Die Förderung konzentriert sich bewusst auf diese strukturelle Arbeit, da sie die Grundlage für nachhaltige Integration bildet.

Beitrag zum Stiftungszweck

Die Förderung des Hoffnungshauses in Ulm Gögglingen-Donaustetten entspricht in besonderer Weise dem Stiftungsanliegen, internationale Gesinnung, Toleranz und Verständigung auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens zu stärken. Das Projekt verbindet konkrete soziale Unterstützung, strukturelle Integrationsarbeit und eine Kultur der gegenseitigen Verantwortung. Integration wird hier nicht als kurzfristige Maßnahme verstanden, sondern als fortlaufender Prozess des Zusammenlebens.

Das Kuratorium der Helga und Edzard Reuter-Stiftung hat sich nach eingehender Prüfung für eine zunächst fünfjährige Förderung entschieden. Mit der mehrjährigen Förderung schafft die Stiftung Planungssicherheit für den Aufbau und die Verstetigung der sozial-integrativen Arbeit am künftigen Standort. Damit wird ein Rahmen ermöglicht, in dem Integration nicht nur punktuell, sondern dauerhaft gestaltet werden kann.

Dr. Susanne Eisenmann, Stuttgart, Kuratorium der Helga und Edzard Reuter-Stiftung

„Die Hoffnungshäuser verbinden Integration, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf vorbildliche Weise und sind damit ein echtes Leuchtturmprojekt der Helga und Edzard Reuter-Stiftung.“

Dr. Susanne Eisenmann, Stuttgart

Kuratorium der Helga und Edzard Reuter-Stiftung